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Bauchgefühl Restimulation Intuition

(Wie immer erzähle ich aus meinen eigenen persönlich erlebten Erfahrungen. Nur aus Büchern rezitieren kann jeder ;-) )
Sehr oft höre ich das Wort "Bauchgefühl" und wenn ich mir dann den Kontext anhöre, in dem es gebraucht wird erkenne ich, dass dieses Wort ein Sammelbecken für Missverständnisse geworden ist. Ursprünglich sollte "Bauchgefühl" ein Synonym für Intuition sein. Was aber ist Intuition?

Intuition

Intuition passiert zwischen zwei Gedanken. Es ist die "innere Stimme", die Stimme Gottes wenn man so will, die zu uns nicht nur durch Worte spricht, sondern manchmal durch blitzartige Eingebungen, spontanes Wissen und Erkennen, ein "Achso" oder "Aha" Effekt. Aber wir erleben sie meist nur selten, da wir viel zu beschäftigt damit sind, nutzlose Gedanken und Bewertungen und Selbstbetrachtungen zu schüren. Nutzlos klingt in sich schon abwertend. Ich nenne sie so, weil sie das Leid nicht verringern. Nützlich ist für mich das Verstummen des inneren Dialogs, das Abklingen des Egos. Wo das Ego allzu stark ist erleben wir Dünkel, Unwissenheit, Angst, Zorn, Neid, Eifersucht und Gier. Mit einem Wort: LEID. Denn erst in den Bereichen der inneren Stille (wenn das Ego schweigt) haben wir Freude, Erkenntnis und Mitgefühl. Auf diesem fruchtbaren Boden gedeihen auch alle möglichen Siddhis (Zauberkräfte) von ganz alleine. Übrigens sind leidvolle Erfahrungen nicht ganz nutzlos, denn sie verringern unser negatives Karma.



Restimulation

Am häufigsten wird "Bauchgefühl" jedoch mit Restimulation verwechselt wie mir scheint. Da ist so ein mulmiges Gefühl (wird dann als Vorahnung angesehen). Wenn uns etwas schmerzhaftes passiert wie ein Unfall oder ein Verlusterlebnis dann schaltet das Unterbewusste (ein Bereich unseres Bewusstseins) alle in diesem Geschehnis vorkommenden Faktoren gleich.

Beispiel: ich fahre mit dem Fahrrad auf einem regennassen Waldweg, gerate ins rutschen und stürze. Ich schlage mir das Bein auf und verstauche mir die Hand. Alles was zu dieser schmerzhaften Erfahrung gehört wird sozusagen eingetütet und gehört nun zu meinem schmerzhaften Fahrradunfall. Die Faktoren sind

  • das Fahrrad fahren an sich
  • dieser besondere Fahrradweg
  • die Uhrzeit
  • das Wetter und die Temperatur
  • der Grund meiner Fahrradtour

Dies sind nur die wichtigsten Faktoren. Wenn ich einige Zeit später, das können Tage, Wochen, Monate oder Jahre sein, wieder hier entlang fahre bekomme ich vielleicht ein "mulmiges Gefühl". Dann wird das alte Verlusterlebnis restimuliert. Je mehr der genannten Faktoren zutreffen (auch Uhrzeit, Wetter, Temperatur etc.), desto stärker wird die Restimulation und desto unwohler fühle ich mich. Es kann aber auch sein, dass der Gedanke an Fahrrad fahren an sich mir ein "mulmiges Gefühl" beschert.

Das hat aber nichts mit Intuition zu tun, denn die passiert immer zwischen zwei Gedanken. Was ich hier erlebe ist Vergangenheit und dazu noch aus den Tiefen meines Unbewussten. Es ist noch nicht einmal eine Erinnerung, sondern ein Eintrag aus dem Logbuch. Keine Sache von Bedeutung. Restimulationen machen uns das Leben schwer und zuweilen unerträglich. Intuition schenkt uns dagegen Licht, Erkenntnis und Freude. Eigentlich kann man die beiden gut auseinander halten.

Wenn sie das nächste mal "Bauchgefühl" sagen überprüfen sie ruhig einmal was sie eigentlich meinen ;-) Mit dem Flexitarot können sie detailliert ihre Situation untersuchen. In den ausführlichen Deutungstexten finden sie plausible Erklärungen und Hinweise für ihre Erfahrungen.

06.06.2018. 12:50

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