Bedeutung und Ursprung der Tarotkarten

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    Tarot Universum Das Tarot war ursprünglich ein Set aus 22 Karten und stammt aus der Zeit der ägyptischen Pharaonen. Zur gleichen Zeit lebten jedoch auch die Israeliten weshalb es einen engen Zusammenhang mit der jüdischen Kabbalah gibt, die ebenfalls aus 22 Zeichen besteht.

    Diese 22 Zeichen können gleichzeitig Buchstabe, Zahl oder ein symbolisches Bild sein. Diese Bilder werden im Tarot dargestellt, den sogenannten Archetypen (Urbilder). Mit einem Bild kann man einen Inhalt wesentlich vielschichtiger transportieren, denn es besteht aus symbolhaften Formen und Farben. Ein Wort dagegen ist ein wesentlich engerer Transportkasten für das, was man ausdrücken will. Deshalb sind Tarotkarten für eine intuitive Auslegung sehr gut geeignet. Auch Tiefenpsychologen wie C.G. Jung benutzten das Tarot, um Zugang zu unbewussten Bereichen des Bewusstseins zu erhalten. Hier liegt der Schlüssel für all unsere Erfahrungen. Hier erkennt man Ursachen für konkrete Dinge, die uns passieren. Und hier entsteht unsere Zukunft.

    Mit dieser einfachen Methode lernen sie Tarot am besten (so habe ich es gelernt)
     

    Deutung der Tarotkarten

    Im Laufe der Zeit wurden die 22 Hauptkarten, die sogenannten 22 Arkana (von sing. Arkanum = Geheimnis) um weitere Karten ergänzt. Dazu zählen die 40 Karten des kleinen Arkanums, die verschiedene Naturelemente darstellen. Sie symbolisieren eher kleinere Alltagserfahrungen, die immer mal wieder passieren.

    Dazu kamen dann noch die 16 Hofkarten, auf denen ein Bezug zu menschlichen Personen mit verschiedenen gesellschaftlichen Rollen zu sehen ist. In der Deutung stehen sie meist für Lernerfahrungen, Talente, Chancen aber auch für konkrete Personen.
     

    Großes Arkanum

    Die 22 Hauptkarten stehen für die großen metaphysischen Zusammenhänge des Lebens und haben die größte Tragweite bei einer Tarotlegung. Sie finden alle Tarotkarten oben im Menü und können diese einzeln aufrufen und deren Bedeutung lesen bzw. sich die groß abgebildete Tarotkarte genau ansehen.
     

    Kleines Arkanum

    • Stäbe = Feuer (Energie, Tatkraft, Wahrnehmung)
    • Kelche = Wasser (Emotionen, Gefühle, Liebe)
    • Schwerter = Luft (geistige Haltung, Verstand, Verstehen)
    • Scheiben/Münzen = Erde (physisch, Körper, materiell, Geld, Gesundheit)

     

    Hofkarten

    • Bube, Prinz, Prinzessin = Chance, Lernerfahrung, konkrete Person
    • Ritter = Charakter einer Erfahrung, konkrete Person
    • König, Königin = Talente, Lernerfahrung, Bezug zu konkreten Personen

     

    Anmerkung: es gibt Unterschiede bei den Hofkarten. Im Crowley Tarot heißen manche Personen anders als im traditionellen Rider Waite Tarot. Ich habe das bei den Tarotkarten vermerkt.

    Crowley Rider Waite
    Königin Königin
    Prinz Ritter
    Ritter König
    Prinzessin Bube, Page


    Wie funktioniert das Tarot?

    Tarot Universum Wie funktioniert das nun mit dem Tarot Kartenlegen? Zunächst einmal werden im physischen Tarot mit echten Tarotkarten aus Karton die Karten gemischt und dann verdeckt ausgelegt, also mit dem Bild nach unten. Beim online Tarot sind die Karten ebenfalls nicht zu sehen bzw. nur deren Rückseite. 

    Nach dem Psychologen C.G. Jung wird durch das intuitive ziehen einer Tarotkarte, deren Rückseite man sieht ein anderer Entscheidungsprozess in Gang gesetzt, als würde man eine verstandesmäßige Entscheidung treffen. Er erkannte durch viele Versuche mit seinen Patienten, dass automatisch die richtigen Tarotkarten gezogen wurden, synchron (gleichzeitig) mit dem Unbewussten. Daher nannte er das Phänomen Synchronizität. Man braucht sich also beim Tarotkarten ziehen nicht anzustrengen. Wichtig ist, dass man ganz entspannt ist. Es gibt verschiedene Rituale, die man hierfür durchführen kann, z.B. mit Räucherstäbchen (diese hier sind mild) wenn sie das mögen. Dann zieht man einfach eine Karte. Sie können nichts falsch machen.
     

    Tarotkarten Set

    Tarot Set

    Ich hatte schon viele Tarotkarten Sets in meinem Leben aber mein liebstes ist das Crowley Tarot mit dem Buch "Tarot, Spiegel der Seele" von Gerhard Ziegler. Ich benutze es seit mehr als 20 Jahren und es ging schon durch mehr als 1000 Hände. Entsprechend abgegriffen sieht es jetzt aus. Aber diese Patina verleiht den Karten einen besonderen Charakter wie ich finde. Übrigens hat Crowley die Tarotkarten nicht selbst erstellt. Es war Frida Harris, eine Freundin. Er musste ihr versprechen seine schwarze Magie während der Zeit des Malens einzustellen. Frida Harris brauchte 5 Jahre für alle 78 Tarotkarten.

    Übrigens sind die Tarotkarten auf Tarot-Treff.de mein eigenes Werk. Ich habe sie 2003 im Jahr der Ziege erstellt. Sie sind jedoch nur online verfügbar. Unten stelle ich ihnen zwei Tarot-Sets (Karten mit Buch) mit Kauflink vor. Es sind die beiden beliebten Klassiker "Rider Waite" und "Crowley". Sie können sich auch mit dem Link zu den beliebtesten Tarotkarten einen Überblick verschaffen und lesen, was für Erfahrungen andere Käufer gemacht haben.
     

    Die beliebtesten Tarotkarten (mit Kaufoption)
     

    Tarot, Spiegel der Seele

    Das von mir bevorzugte Tarotkarten Set mit Buch. Die Texte von Gerhard Ziegler sind sehr einfühlsam geschrieben und man versteht sofort, was gemeint ist. Die Tarotkarten sind schön groß (7x10,8 cm), die Motive farblich und von der Gestaltung deutlich erkennbar gestaltet. Ansehen

    Für mich sind sie dadurch sehr intuitiv zu deuten. Gerhard Ziegler hat noch weitere Tarot Sets herausgebracht, die sie zu sehen bekommen wenn sie die Tarotkarten aufrufen. 

     

    Rider Waite Tarot

    Aber das Rider Waite Tarot ist auch nicht zu verachten, spricht es doch eine sehr einfache und klare Bildsprache. Dies war das erste auch für Laien verständliche Tarotkarten Set überhaupt (1910 erschienen). Vorher wurden die Bedeutungen der Karten nur angedeutet. Besonders mit dem Buch des leider verstorbenen Hajo Banzhaf ist es eine Empfehlung wert. Ansehen

    Seine sehr klare und strukturierte Darstellung des Tarot, wie man es deutet und was man falsch machen kann sind Gold wert. Wenn sie mit dem Tarot anfangen würde ich zu einem dieser beiden Sets raten, da sie leicht verständlich sind und symbolisch schnell zum Kern der Bedeutung vordringen. Sie können später immer noch zu einem anderen Tarot wechseln.

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