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Postfaktisch Ursache und Wirkung vertauscht

Nicht nur in der Politik ist mir der postfaktische Wahrnehmungstrend aufgefallen. Aber zuvor möchte ich das Wort erstmal klären. Manche Länder haben ja anstatt eines 24 Stunden Zyklus einen 2mal 12 Stunden Zyklus. Die Stunden nach Mitternacht und vor Mittag werden als "Ante Meridiem" (AM) bezeichnet und die Zeit nach Mittag als "Past Meridiem" (PM). Ante heißt also vor und past nach.

Postfaktisch ist ein aus dem englischen Sprachraum stammendes Kunstwort und soll auf den Trend hindeuten Fakten und Wahrnehmung zu trennen. Eigentlich bedeutet es "nach den Fakten", was aber wenig sinnvoll erscheint. Getrennt von den Fakten erscheint mir zutreffender.

Nun, die Effekte dieser gegenwärtigen aber nicht neuen Art wahrzunehmen haben wir beobachten können, als politische Aufrührer in England Dinge behauptet haben, die die Menschen hören wollten, weil sie gerade in dieser Stimmung waren. Was diese Stimmung unterstütze wurde vorgezogen (auch Lügen), was dieser Stimmung entgegen stand (Fakten) wurde abgelehnt. Das Ergebnis kennen wir alle. Kaum war der Brexit vollzogen (oder zumindest seine Abstimmung), also das Ziel erreicht, zogen sich die Verantwortlichen zurück und ließen die betrogenen Menschen mit der schmerzhaften Realität zurück.

Aber es gibt mehr

Ich beobachte jedoch seit einigen Jahren bereits einen postfaktischen Trend auch bei jungen Menschen, etwa auf Videoplattformen. Ein exemplarischer Fall: da wurde ein technisches Tutorial angeboten, um ein schwieriges und seltenes Computerproblem zu lösen. Offenbar hatte der kommentierende junge Mann es mit der Anleitung nicht geschafft, sein Problem zu meistern und beschimpfte als Konsequenz den Urheber als "Missgeburt". In einem ähnlich gelagerten Fall wurde der Helfende als "Opfer" beleidigt. Ich musste mich ehrlich gesagt in die Jugendsprache ersteinmal einlesen, sonst hätte ich deren Bedeutung gar nicht verstanden.

Ursache und Wirkung

Was mich aufschrecken ließ war einerseits der raue Ton aber vor allem die Entkoppelung von analytischem Denken und Emotionen. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht und einen jener jungen Menschen dazu bewegt mir bitte zu erklären, warum es zu dieser heftigen emotionalen Entladung kommen konnte. Er sagte nur trocken "ich hatte einen schlechten Tag und wollte mal meinen Frust loswerden."

Ist das etwa ein Trend? Ursache und Wirkung zu vertauschen? Immerhin ist die Wirkung das ungelöste Problem und die Ursache die eigene Unfähigkeit oder Ungeduld, eine Anleitung zu befolgen. Anstattdessen wird derjenige, der die Hilfe anbietet völlig falsch als Ursache für das Problem identifiziert.

Spirituell unreif

Ich finde nur das Wort "spirituell unreif" für diesen Sachverhalt. Wer seine eigene Wahrnehmung nicht mit Abstand sehen und differenzieren kann, der hat offenbar noch nicht die Fähigkeit entwickelt, einen Schritt hinter sich zu treten. Hinter seine eingebildete Wichtigkeit.

Wie im I Ging in Kapitel 4 "Die Jugendtorheit" vorgeschlagen wird kann man die jugendliche Torheit (die nichts mit dem Alter zu tun hat) bezähmen und kultivieren, indem man
  • feste Regeln aufstellt (Verhaltensregeln aber auch Rechtschreibregeln)
  • Schwächen mit einer gewissen Nachsicht und Milde bertrachtet.
  • den unreifen Menschen Fehler machen lässt, damit er aus seinen eigenen (schmerzhaften) Erfahrungen lernen kann.
  • ihn immer bereitwillig unterstützt sollte er um Hilfe bitten.

Vielleicht ist ein Großteil der Gesellschaft gerade in diesem Stadium der Jugendtorheit. Nicht selten kommt es mir so vor. Na dann müssen wir da wohl gemeinsam durch...

24.12.2016. 13:16

Was ist Intuition?

Die meisten von uns haben etwas über die Intuition gelesen und können erinnern, was im Buch stand. Viele haben eine intuitive Erfahrung gemacht, volkstümlich auch als "Ahnung" bezeichnet. Aber was ist Intuition und wie erkennt man sie?

"Jedes Anlehnen, an wen oder was auch immer, führt zu nichts. Wichtig ist die eigene, persönliche Intuition, die Arbeit an sich selbst." Chögyam Trungpa (tibetischer Meditationsmeister)

"Der Verstand spielt auf dem Weg der Entdeckung nur eine untergeordnete Rolle. Es findet ein Sprung im Bewusstsein statt, nennen Sie es Intuition oder was Sie wollen, und die Lösung kommt zu Ihnen und Sie wissen nicht wie und warum." Albert Einstein (Entdecker der Relativitätstheorie, frei aus dem Englischen übersetzt)

Oft wird die Intuition auch als innere Stimme bezeichnet. Aber was ist Intuition?

"Intuition ist das, was zwischen zwei Gedanken passiert."

Haben sie mal ihre eigenen Gedanken beobachtet? Ein Gedanke heckt einen neuen Gedanken aus und der folgende erzeugt wieder einen neuen. Eine schier unendliche Kette von Gedanken. Und was denken wir? Meist denken wir in Form von Beurteilungen über die Welt um uns herum. Es scheint so faszinierend für uns zu sein, die Welt zu beurteilen, dass wir den ganzen Tag damit zubringen können. Damit die Intuition zu uns durchdringen kann müssen wir die Handbremse ziehen und zur Ruhe kommen. Das Gedankenkarussell zum Stehen bringen. Die Welt anhalten. Wie geht das?

Im Buddhismus wird eine Atemübung vorgeschlagen, bei der man den Atem beobachtet, wie er durch die Nase ein- und ausströmt. Sobald ein Gedanke auftaucht lässt man ihn ziehen, wie ein Flugzeug, das landen will und durchstartet.

Intuition Licht

Aber was ist die Intuition?

Wenn man das Geplapper des Verstandes weglässt begegnet man sich selbst als das, was man ist. Der endlose freudige Geist, der alles hervorbringt. Ich würde es nicht sagen wenn ich es nicht selbst erlebt hätte. Die reine Freude ist so hell wie hundert Sonnen und fühlt sich wie nichts an, was man durch den Verstand erlebt hat. Die Freude des Verstandes ist ja immer abhängig von etwas. "Ich freue mich weil...."; "Ich mag ihn weil...", "Ich bin glücklich weil....",...

Nicht so die reine Freude. Denn sie ist Freude. Freude ist also unser ursprünglicher Zustand. Wir sind Freude. Und Wissen und Macht natürlich auch. Wie sonst könnten wir solch eine komplexe Welt hervorbringen? Und mit "wir" meine ich nicht die körperlich begrenzten Menschen, als die wir uns momentan fühlen. Mit "wir" meine ich den einen Geist, der alles hervorbringt.

Aber mit Intuition erwartet man doch Wissen, Verstehen, Erleuchtung, oder? Auch das ist Intuition. Aber sie ist noch weit mehr!

07.10.2014. 10:48

Materie ist Licht

Wenn dieser Titel nicht esoterisch klingt dann weiß ich auch nicht. Und dennoch kommt dieser Ausspruch von einem der führenden Quantenphysiker, David Bohm

"Masse stellt ein Phänomen der Verbindung von Lichtstrahlen dar, die hin und her pendeln. Sie friert diese sozusagen in ein Muster ein. Damit steht Materie für kondensiertes oder gefrorenes Licht."

Und noch ein Quantenpysiker (Hans-Peter Dürr) sagt es sogar noch klarer:

"... das Geistige ist für mich fundamental, und ich gehe sogar so weit zu sagen, dass es keine Materie gibt, sondern nur Geist."

Was ist denn jetzt los? Werden sich viele fragen. Das stellt ja alles auf den Kopf! Nicht umsonst sind wir seit dem 21.12.2012 in ein neues Zeitalter der Menschheitsgeschichte eingetreten. Das dunkle Zeitalter des Materialismus und der Versklavung, der Unterdrückung und der Kriege ist gerade vorüber gegangen. Wir stehen am Beginn des neuen Zeitalters des Lichts: im wahrsten Sinne des Wortes. Denn das ist, was wir sind, was unsere Umgebung ist.

Licht

Lassen Sie das erst einmal auf sich wirken. Fragen Sie sich, wie das Ihre/unsere Welt verändert. Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich dadurch? Wie ändert sich unser Bild von uns selbst und von unseren Mitmenschen? Wie verändert das Tarot Kartenlegen? Weitere Gedanken und Austausch darüber auf www.permedi.de

Materie Licht Transformation Bewusstsein

20.02.2013. 11:05

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